Wie wir supporten.
Wen wir supporten.
Hier erfährst du mehr über unseren Handlungsbereich und den Stimmen unserer Stipentiat*innen.
Falls dir gefällt was du liest, freuen wir uns, wenn du eine
Studi-Partnerschaft
für deine*n Lieblingsstudi oder eine allgemeine
Fördermitgliedschaft
übernimmst!
Wie wir supporten.
Unsere Stipendien werden auf Grundlage eines festgelegten Kriterienkataloges vergeben.
Voraussetzungen sind unter anderem:
- sehr gute schulische Leistungen
- Zulassung für einen ersten Studiengang mit Naturschutzbezug im eigenen Herkunftsland
- die persönliche wirtschaftliche Lage verhindert das Studium
- kein anderes passendes Stipendium ist nach ausführlicher Recherche existent
- Erfahrung und nachgewiesenes Engagement für den Naturschutz
- Bewerbungen von Angehörigen sozial benachteiligter Gruppen, Einwohner*innen entlegener/ländlicher Gebiete und Frauen werden bevorzugt behandelt.
Wir assistieren zunächst persönlich bei der Suche und Bewerbung für existierende Stipendienprogramme. Zudem arbeiten wir an einem Online-Tool, dass alle Informationen zu passenden Finanzierungsmöglichkeiten bündelt.
Stipendiat*innen
Unsere Stipendien werden an engagierte Naturschützer*innen vergeben, welche sich für
nachhaltige Entwicklung in ihrer Heimat einsetzen.
Hier erfährst du mehr über unsere (zukünftigen) Stipendiat*innen.
Yusuf Tongbuin
Yusuf stammt aus einem kleinen Dorf in Sardauna im Taraba State, Nigeria. Seit fünf Jahren engagiert er sich im Ngel Nyaki Forest Reserve: zunächst zwei Jahre als Freiwilliger und anschließend drei Jahre als Feldassistent.
Besonders am Herzen liegt Yusuf der Einfluss des Klimawandels auf die Pflanzenwelt und das Leben der Menschen in seiner Heimat. Er hat selbst die Auswirkungen der Abholzung und des Klimawandels hautnah miterlebt. Als Kind war der Wald noch in unmittelbarer Nähe seines Dorfes und versorgte die Gemeinschaft mit wichtigen Ressourcen wie Honig, Bananen und wilden Süßkartoffeln. Heute ist der Wald mehrere Kilometer entfernt, und die Anzahl wilder Tiere ist stark zurückgegangen. Der Wald, einst ein zentraler Bestandteil der lokalen Kultur, hat zunehmend an Bedeutung verloren.
Yusuf sieht es als seine Aufgabe, dieses kulturelle Erbe und die Natur für zukünftige Generationen zu bewahren. Mit seinem Studium Botanik möchte er nicht nur die wissenschaftlichen Grundlagen der Pflanzenwelt und des Naturschutzes erlernen, sondern auch die Menschen in seiner Region über die Bedeutung der Natur und Biodiversität aufklären. Sein Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltige Lebensweisen zu schärfen, die Natur besser zu schützen und die Biodiversität in seinem Umfeld zu erhalten. Auf diese Weise möchte er dazu beitragen, eine nachhaltige Zukunft für sein Dorf und die kommenden Generationen zu sichern.
Carolyn Namaombe
Carolyn stammt aus Malawi und lebt mit ihrer Familie im südlichen Chikwawa. Mit langjähriger Erfahrung arbeitet sie aktuell als Rangerin im Lengwe Nationalpark. Bereits die letzten 16 Jahre hat sie sich in verschiedenen Berufspositionen dem Schutz ihrer heimischen Natur gewidmet und sich unter anderem mit dem malawischen „Wildtiermanagement“-Zertifikat weitergebildet.
Der Schutz unserer natürlichen Ressourcen liegt Carolyn besonders am Herzen. Entwaldung und Abholzung ist ein großes Problem in Malawi, denn wertvolles Holz wird zu Holzkohle weiterverarbeitet um es als Heizmittel beim Kochen zu verwenden. Dadurch werden bestehende Wälder immer kleiner, bieten weniger Schutz für Wildtiere und andere bedrohte Arten.
Mit ihrem angestrebten Bachelorstudium in Environmental Science (vorraussichtlicher Beginn in 2025) möchte sie diese Prozesse besser verstehen und lernen, wie sie mit einem wissenschaftlichen Ansatz die Zerstörung aufhalten kann.
Chimwemwe Jere
(Übersetzt aus dem Englischen)
Hi, ich bin Chimwemwe.
Ich komme aus der Nähe des South Luangwa Nationalparks im Osten Sambias. Der paradiesische Wald in meiner Heimatregion bietet viele natürlichen Ressourcen und hohe Biodiversität. Doch neben den Mensch-Tier-Konflikten, Müllproblemen und Wilderei, nimmt besonders die Abholzung unserer Wälder schlimme Ausmaße an, mit dramatischsten Folgen für unsere Community. Der Wald wird für Agrarlandfläche oder für Holzkohle abgeholzt. Es ist essentiell hier für Aufklärung zu sorgen und einen neuen Weg der Ressourcennutzung im Einklang mit der Natur zu schaffen.
Ich beschäftige mich nun bereits seit sechs Jahren intensiv mit Natuschutz-Themen, habe Schulungen und Praktika in Naturschutzorganisationen gemacht. Nach der Schule habe ich das "Aspiring Conservation Leadership Program" erfolgreich abgeschlossen. Meine Passion für die Natur, deren Schutz aber auch für die Menschen ist also sehr groß. Als Tochter einer Alleinerziehenden, fehlen mir leider die finanziellen Mittel für ein Studium in Sambia. Ich möchte mit dem Studium "Natural Ressource Management" die nötige Qualifikation erhalten, um in einer Umweltschutz-Organisation zu arbeiten und so in meiner Region die Waldnutzung nachhaltiger zu gestalten, die Menschen zu sensibilisieren und die drei Rs, "Reduse, Reuse, Recycle" zu integrieren.
Wenn ich studieren kann, werden nicht nur die Natur und ich, sondern alle in meiner Community profitieren, denn zusammen können wir die Herausforderung von Landdegradation und Mensch-Tier-Konflikten besser bewältigen. Außerdem würde ich mit meinen Abschluss und einer Position im
Umweltschutz ein Vorbild für viele Mädchen in meiner Community werden.
Ich freue mich riesig, dass ich für das nächste Stipendium ausgewählt wurde und hoffe auf Deine Unterstützung um baldmöglichst mein Studium anfangen zu können.
Als Studi-Partner*in wirst du über Chimwemwes Studienstart informiert, sobald genug Unterstützung zusammengekommen ist und gelegentlich Updates zu ihrem Studienverlauf und persönlichen Befinden erhalten.

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Edwin Cornelius Teye
(Übersetzt aus dem Englischen)
Wir haben Edwin Cornelius Teye erfolgreich geholfen ein Vollstipendium zu bekommen, um Natural Ressource Management an der Kwame Nkrumah Universität in Ghana zu studieren.
Edwin:" Das Studium hilft mir dabei zu verstehen, wie Naturschutz, die Natur, Tiere und Kultur der Menschen schützt und auch erneuern kann.
Aufgrund von illegalem Bergbau und Abholzung, verlieren unsere Naturreservate durch die Degradadtion an Habitat und Artenvielfalt.
Mein Ziel ist es eine Position zu erreichen, mit der ich bei politischen Entscheidungen helfen und mitwirken kann, um so nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen umsetzen zu können. Außerdem ist es mein Herzenswunsch Menschen durch Events und Meetings zusammenzubringen und über die Wichtigkeit des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen zu sprechen und über die Wichtigkeit des Naturschutzes aufzuklären. Ich möchte auch organisationen unterstützen die bereits im Umweltschutz tätig sind und klein Unternehmern und Bauern helfen ihre nachhaltigkeitsziele durchzuführen.
Wir sind gesegnet mit der Natur, die uns alles nötige zum Leben gibt. Nun ist es unsere Verantwortung uns um sie zu kümmern und die ressourcen auch für zukünftige Generationen zu erhalten. "
Raphael Kurende
(Übersetzt aus dem Englischen)
Hi, ich bin Raphael.
Ich komme aus einer Maasai-Community im Norden Kenias. Seitdem meine Eltern früh verstorben sind, bin ich für meine jüngeren Geschwister und das Einkommen meiner Familie verantwortlich.
Daher war ich froh als ich einen Job als Ranger im Mpala Research Center annehmen konnte, um die Grundbedürfnisse meiner Familie zu sichern. Meine Community ist mit vielen Herausforderungen konfrontiert, die beispielsweise der hohe Anteil an Analphabetismus und das enge Zusammenleben der Menschen und Wildtiere mit sich bringen.
Wenn beispielsweise unsere Kühe und Ziegen attackiert werden, kann das zum Töten der Wildtiere führen. Als Maasai leben wir eigentlich von unserer Naturweidewirtschaft, also unseren Kühen und Ziegen. Die anhaltende Dürre der letzten Jahre spitzte jedoch die Armut in meiner Region zu, unsere Tiere sterben und Menschen hungern.
Deshalb greifen viele Menschen, um ihre Familien zu ernähren, zu Mitteln wie bspw. der Produktion von Holzkohle, die zur zusätzlichen Degradation unseres Landes führen. Ich möchte „Nachhaltiges Wildtiermanagement“ studieren, um die nötige Qualifikation zu erlangen, Lösungen für die Mensch-Tier-Konflikte in meiner Community zu finden und um mich effektiver für den Schutz unseres Savannenökosystems, dem Schutz von Wildtieren und für die Bedürfnisse meiner Community einsetzen zu können. Ich hoffe, dass dieser Traum bald wahr werden kann!
Raphael ist unser erster Stependiat und studiert bereits am Amboseli Insitut in Kenia. Eine Partnerschaft ist immer noch sehr erwünscht!

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